WIR FÜR DEN MTK - Verantwortung für die Gemeinschaft -

Wir für den MTK

- Verantwortung für die Gemeinschaft -

Programm der CDU Main-Taunus für die Jahre 2021 bis 2026 zur Kommunalwahl am 14. März 2021

Inhaltsverzeichnis

Kurzfassung

Wohnortnahe medizinische Versorgung erhalten – Kliniken Bad Soden und Hofheim stärken

Gerade in der derzeitigen pandemischen Lage wird deutlich, wie wichtig eine wohnortnahe, medizinische Versorgung ist. Der MTK ist Träger der Main-Taunus-Kliniken und soll das auch bleiben! Wir sorgen für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und setzen uns für den Erhalt und die stetige Modernisierung der Krankenhäuser in Bad Soden und Hofheim ein. Der vor fünf Jahren eingegangene Verbund mit dem Klinikum Frankfurt-Höchst und die geplante Errichtung einer Pflegefachschule im MTK eröffnen zudem Perspektiven für eine Steigerung der medizinischen Qualität und der pflegerischen Versorgung.

Sicheres Leben im MTK garantieren: Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehren unterstützen

Ein effektiver Schutz vor Kriminalität und ein hohes Sicherheitsgefühl tragen wesentlich zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger bei. Wir wollen auch weiterhin, dass die Menschen im Main-Taunus-Kreis sicher leben können. Sicherheit und Kriminalitätsbekämpfung haben daher für uns einen hohen Stellenwert. Seit einigen Jahren gibt es im MTK eine eigene Polizeidirektion, die auf eine erfolgreiche Bilanz blicken kann: Die Kriminalitätsrate sinkt, die Aufklärungsquote steigt. Deshalb setzen wir uns für den Erhalt der MTK-Direktion ein. Sicherheit garantieren auch unsere Feuerwehren, die wir weiterhin mit modernen Gebäuden und einer intakten Ausstattung für ihre Einsätze wappnen wollen. Die CDU ist und bleibt der Partner der Wehren!

Auf dem Weg in die Zukunft: Digitalisierung vorantreiben – Glasfaser ausbauen

Längst hat die Digitalisierung in unser Leben Einzug gehalten; doch die Entwicklung ist rasant. Wie wichtig eine stabile und schnelle Internetverbindung ist, haben viele von uns im letzten Jahr beim Arbeiten oder Lernen von zu Hause und in etlichen Videokonferenzen erfahren. Deshalb wollen wir erreichen, dass alle Unternehmen und Haushalte im MTK die Möglichkeit erhalten, unmittelbar an das Glasfasernetz („FTTH“) angeschlossen zu werden. In diesem Zusammenhang unterstützen wir auch das Ziel des Main-Taunus-Kreises, möglichst viele Behördenleistungen digital anzubieten, um den Bürgern den Zugang zur Verwaltung zu vereinfachen.

Moderne Schulen für die Zukunft unserer Kinder

Der Main-Taunus-Kreis ist als Schulträger für die Schulgebäude und die bauliche Ausstattung der Schulen verantwortlich. Unser Schulbauprogramm, über das in den letzten Jahren hunderte Millionen Euro in die Schulen geflossen sind, wollen wir mit voller Kraft fortführen und dabei den Aspekten der Digitalisierung (Mobile Endgeräte, W-LAN-Anbindung, Smartboards etc.) noch mehr Bedeutung beimessen; denn Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die Zukunft unseres Kreises. 

Schulbetreuung weiter ausbauen – für jedes Kind einen Platz

Längst gehört es zur Lebenswirklichkeit der Familien, dass Schule nicht mittags endet. Immer mehr Kinder besuchen die Schulbetreuung am Nachmittag. Der MTK hat hier bereits viel investiert und an etlichen Schulen die Betreuungskapazitäten erweitert. Diesen eingeschlagenen Weg wollen wir weitergehen mit dem Ziel, für alle Grundschulkinder auch einen Betreuungsplatz vorzuhalten.

Sportlicher MTK: An Land und im Wasser – und bald mit neuem Hallenbad!

Wir leben in einem sehr sportlichen Landkreis: Radfahrer, Läufer und Wanderer schätzen die Naherholungsgebiete und Regionalparkrouten. Um die Sportvereine weiterhin zu fördern, wollen wir ihnen die Kreissporthalle und die Schulsporthallen außerhalb der Unterrichtszeiten auch künftig kostenfrei anbieten. Dringend erforderliche neue Kapazitäten schaffen wir für Schwimmer: In Kriftel entsteht ein neues Hallenbad, das Schulen und Vereinen zur Verfügung stehen wird. Damit treten wir der Entwicklung entgegen, das immer mehr Kinder und Jugendliche nicht schwimmen können.

Schienenprojekte Wallauer Spange und Regionaltangente West realisieren

Die Schieneninfrastruktur in der Region Frankfurt/Rhein-Main ist an ihre Grenzen gekommen. Um mehr Verkehr in die Züge zu verlagern und unsere Straßen zu entlasten, braucht es dringend neue Schienen. Zwei Großprojekte, die die Anbindung des Main-Taunus-Kreises an das Schienennetz deutlich verbessern werden, sind in der Planung weit fortgeschritten: Wir stehen zur Umsetzung sowohl der Regionaltangente West (RTW) als auch der Wallauer Spange und sprechen und bei dieser insbesondere für einen Bahnhof am Wiesbadener Kreuz und dessen Ausgestaltung als P+R-Knotenpunkt aus. 

Mobilität neu denken: Radverkehrskonzept umsetzen

Fahrradfahren ist in! Nicht nur aufgrund der E-Bikes fahren immer mehr Menschen Rad. Das Radwegenetz im Main-Taunus-Kreis muss mit dieser Entwicklung Schritt halten, hier gibt es noch einiges zu tun. In der letzten Wahlperiode wurde ein Radverkehrskonzept für den Main-Taunus-Kreis entwickelt. Nun geht es um dessen Umsetzung und den Bau neuer Radwege.

Stabile Finanzen – stabiler Kreis

Seit jeher steht die CDU für stabile Finanzen – besonders bei uns im Main-Taunus-Kreis. Wir wollen auch in den nächsten Jahren nicht mehr ausgeben als wir einnehmen und auf Basis einer sparsamen Haushaltsführung gleichzeitig unseren Städten und Gemeinden durch eine niedrige Kreisumlage den Raum für dringend erforderliche Investitionen vor Ort geben.

Am 14. März 2021 wird im Main-Taunus-Kreis ein neuer Kreistag gewählt. Seit vielen Jahren trägt die CDU Main-Taunus Verantwortung in der Kreispolitik: Durch unsere Landräte von Dr. Bernward Löwenberg über Jochen Riebel und Berthold Gall bis hin zu Michael Cyriax, der die Kreisverwaltung seit 2011 führt; durch unsere haupt- und ehrenamtlichen Beigeordneten im Kreisausschuss und durch unsere Kreistagsfraktion, die in unterschiedlichen Koalitionen seit Jahrzehnten die gestaltende Kraft im MTK ist. Unter unserer Führung hat sich der Main-Taunus-Kreis zu einem wirtschaftsstarken, erfolgreichen Landkreis entwickelt, der seinen Bürgerinnen und Bürgern nicht nur eine hervorragende Infrastruktur bietet, sondern durch seine vielfältigen Freizeitmöglichkeiten auch ein ausgezeichneter Ort zum Leben ist. Diese Verantwortung haben wir als CDU Main-Taunus gerne wahrgenommen; und wir bewerben uns erneut um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger, damit wir auch weiterhin „in Verantwortung für die Gemeinschaft” handeln können. Im Folgenden werden unsere Positionen und wichtigsten Ziele in den zentralen Feldern der Kreispolitik dargestellt und erläutert.

Gesundheit: Wohnortnahe medizinische Versorgung erhalten

Gerade die aktuelle Pandemie zeigt, wie wichtig eine wohnortnahe medizinische Versorgung ist. Diese ist bei uns im Main-Taunus-Kreis beispielhaft und vorbildlich: Vom niedergelassenen Allgemeinmediziner über Spezialisten in den verschiedenen Ärztehäusern bis hin zu den Kliniken des Main-Taunus-Kreises finden die Bürgerinnen und Bürger ein breites und qualitativ hochwertiges Angebot der medizinischen Versorgung sowie der Gesundheitsvorsorge vor. Diese gute Infrastruktur konnte nur durch weitsichtiges politisches Handeln und eine stetige Weiterentwicklung und Modernisierung der Angebote, wie etwa im Bereich der Kliniken des Main-Taunus-Kreises, erreicht werden. Hierfür haben wir uns stets eingesetzt und werden es auch weiterhin tun mit dem Ziel, die medizinische Versorgungssicherheit der Menschen im MTK auf einem weiterhin hohen Niveau zu gewährleisten. Dabei entstehen ständig neue Herausforderungen, wie die aktuellen Probleme zeigen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie auf die in der Gesundheitsvorsorge tätigen Personen zukamen.

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Gerade in der derzeitigen pandemischen Lage wird deutlich, wie wichtig eine wohnortnahe, medizinische Versorgung ist. Der MTK ist Träger der Main-Taunus-Kliniken und soll das auch bleiben!
  • Wir setzen uns für den Erhalt und die stetige Modernisierung der Krankenhäuser in Bad Soden und Hofheim ein. Der vor fünf Jahren eingegangene Verbund mit dem Klinikum Frankfurt-Höchst eröffnet zudem Perspektiven für eine Steigerung der medizinischen Qualität und der pflegerischen Versorgung.
  • Eine zentrale Herausforderung für die Zukunft des Pflege- und Gesundheitswesens ist der Abbau des Fachkräftemangels im Bereich der Pflegeberufe. Hier wollen wir unter der Federführung der Kliniken eine Pflegefachschule für den Main-Taunus-Kreis aufbauen.
  • Die Hebammenausbildung wollen wir durch Schaffung von Ausbildungsplätzen und finanziellen Anreizen intensivieren.

Sicher leben im Main-Taunus-Kreis

Ein effektiver Schutz vor Kriminalität und ein hohes Sicherheitsgefühl tragen wesentlich zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger bei. Wir wollen auch weiterhin, dass die Menschen im Main-Taunus-Kreis sicher leben können. Sicherheit und Kriminalitätsbekämpfung haben daher für uns einen hohen Stellenwert. Ebenso sind die Hilfs- und Rettungsdienste, insbesondere die Freiwilligen Feuerwehren und das Technische Hilfswerk, unverzichtbar zum Schutz vor Naturgewalten wie Feuer, Wasser und Unwetter, aber auch zur Hilfe bei Unfällen oder gar Katastrophen. Es gehört zu den kommunalen Kernaufgaben, die Ausrüstung der Hilfs- und Rettungsdienste auf dem neusten Stand zu halten und damit sicherzustellen, dass die Einsatzkräfte ihre Aufgaben erfüllen können. Auch dies trägt dazu bei, dass man im MTK sicher leben kann.

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

Kriminalität, Polizeiarbeit und Prävention

  • Kriminalität hat viele Facetten und ist ein komplexes Problem. Entsprechend vielschichtig muss auch die Bekämpfung der Kriminalität erfolgen. Grundlegende Voraussetzung für einen möglichst umfangreichen Schutz vor Verbrechen aller Art ist dabei eine professionelle und effektive Polizeiarbeit. Dies ist im Main-Taunus-Kreis in besonderer Weise gewährleistet. Die Schaffung einer eigenen Polizeidirektion für den MTK hat sich bestens bewährt: Zwar ist unser wohlhabender Kreis ein begehrtes Betätigungsfeld von Straftätern; gleichwohl sind zunehmende Erfolge in Bekämpfung und Aufklärung von Kriminalität zu verzeichnen. Dies belegen die Zahlen der jährlichen Polizeilichen Kriminalitätsstatistik. Bezogen auf die Einwohnerzahl liegen die Fallzahlen im Main-Taunus-Kreis seit Jahren deutlich unter dem Landesschnitt und sind in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen! Die Aufklärungsquote von fast 60 Prozent im Jahr 2019 war die zweithöchste jemals verzeichnete. Wir sprechen uns daher dafür aus, die eigene Polizeidirektion im Main-Taunus-Kreis sowie die bestehenden Stationen in Hofheim, Eschborn, Kelkheim und Flörsheim zu erhalten. Das Land ist aufgefordert, die personelle Ausstattung der Polizei auch im Main-Taunus-Kreis weiter auszubauen.
  • Neben einer effektiven Bekämpfung begangener Kriminalität gehört zu einer modernen Sicherheitspolitik aber auch zwingend ein zweites Standbein: die Prävention. Die beste Verbrechensbekämpfung ist, Kriminalität gar nicht erst entstehen zu lassen. In diesem Bereich sind in den vergangenen Jahren wichtige und entscheidende Fortschritte erzielt worden. Hierzu hat die Einrichtung eines Kreis-Präventionsrats bereits vor mehr als zwanzig Jahren erheblich beigetragen, der die Präventionsarbeit in den Kommunen mit zahlreichen Projekten und Initiativen (z.B. Schutz vor dem Einbruchdiebstahl, Sicherheitsberater für Senioren, Farbleitsystem für Rettungskräfte an Schulen u.v.m.) koordiniert und Impulse setzt. Diese erfolgreiche Präventionsarbeit im Main-Taunus-Kreis gilt es fortzuführen und gezielt auszubauen, sei es die Unterstützung der Jugendarbeit von Vereinen, die Tätigkeit der örtlichen Präventionsräte, die es inzwischen in jeder Kommune des Kreises gibt, oder der Ausbau der Sozialarbeit in den Brennpunkten durch den Einsatz von Streetworkern.
  • Seit gut zehn Jahren gibt es in Hessen die „Häuser des Jugendrechts“. In ihnen sind die staatlichen Institutionen, welche im Jugendstrafverfahren zuständig sind (Jugendhilfe/Jugendgerichtshilfe, Polizei, Staatsanwaltschaft, ggf. freie Träger) in einem Gebäude untergebracht. Sie verfolgen das Ziel, auf strafrechtlich relevantes Verhalten von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden zeitnah und mit abgestimmten Maßnahmen, welche die individuelle Lebenssituation des jungen Menschen berücksichtigen, zu reagieren und auf diese Weise weitere Delinquenz zu verhindern.
  • Die Stärkung der Präventionsarbeit sowie die Intensivierung der Zusammenarbeit mit anderen Kooperationspartnern und Vorhaltung entsprechender Hilfsangebote, zum Beispiel der Suchtberatung, bilden einen weiteren Schwerpunkt. Solche Einrichtungen arbeiten mit gutem Erfolg inzwischen in Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden. Wir setzen uns dafür ein, auch im Main-Taunus-Kreis ein solches „Haus des Jugendrechts“ zu etablieren. Der Main-Taunus-Kreis kann hier als Impulsgeber gegenüber dem Land und Koordinator bei der Findung einer entsprechenden Örtlichkeit fungieren.

Feuerwehren/Rettungs- und Hilfsorganisationen

  • Auch in Zukunft sind laufende Investitionen in die Infrastruktur und die Ausstattung der Feuerwehren und Rettungsdienste erforderlich und stehen für uns keinesfalls zur Disposition.
  • Dabei wollen wir die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen im Main-Taunus-Kreis weiter stärken. Nicht jedes Spezialgerät oder -fahrzeug muss in jeder Stadt oder Gemeinde vorgehalten werden. Es ist sinnvoll und seit Langem geübte Praxis, Schwerpunkte zu bilden und sich gegenseitig zu unterstützen. Diese Kooperation gilt es weiter auszubauen, um auch in Zeiten immer weiter zunehmender Komplexität und knapper Haushaltsmittel eine flächendeckende Bereitstellung von Spezialkräften sicherstellen zu können.
  • Doch selbst die beste Ausrüstung ist nicht viel wert, wenn sich nicht auch genügend Einsatzkräfte finden, die sich als freiwillige Feuerwehrleute oder im Katastrophenschutz engagieren. Es ist kaum hoch genug zu bewerten, dass unsere Feuerwehren fast ausschließlich von ehrenamtlichen Männern und Frauen gebildet werden, die sich in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl einsetzen, sich dabei nicht selten selbst auch in unmittelbare Gefahr begeben und darüber hinaus viele Stunden in die Aus- und Fortbildung investieren. Letztere wollen wir weiterhin auf hohem Niveau ermöglichen und insbesondere die regelmäßigen Praxisübungen im Kreisgebiet fortführen.
  • Seit einiger Zeit gibt es einen besorgniserregenden, zunehmenden Trend zu Angriffen auf Polizistinnen und Polizisten, aber auch auf Feuerwehrkameradinnen und -kameraden sowie Personen aus den Rettungs- und Hilfsorganisationen. Wir verurteilen diese Taten auf das Schärfste. Sie richten sich gegen diejenigen, die durch ihren Einsatz, zum Teil ehrenamtlich, anderen helfen und die Grundfesten unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung verteidigen. Hier darf es keine Toleranz geben. Der Schutz der Einsatzkräfte hat für uns höchste Priorität.
  • Uns ist bewusst, dass die Kompetenzen des Main-Taunus-Kreises zur Vermeidung und/oder Ahndung solcher Taten sehr begrenzt sind. Was wir aber tun können und wollen, ist das Schaffen eines Klimas, in dem die Arbeit unserer Einsatzkräfte Wertschätzung erfährt. Wir sprechen uns daher dafür aus, eine Respektkampagne zu initiieren, um die Arbeit der Einsatzkräfte und deren positive Auswirkungen auf die Menschen und die Gesellschaft als Ganzes in den Fokus zu rücken. Gleichzeitig soll diese Kampagne auch dazu dienen, neue Mitglieder für die ehrenamtlichen Strukturen bei den Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsorganisationen zu gewinnen.

Schule und Bildung: Unseren Kindern einen guten Start ermöglichen

Das Bildungsangebot des Main-Taunus-Kreises ist nicht nur wegen seiner ausgezeichneten Qualität bekannt. Das Schulbauprogramm ist ehrgeizig und äußerst erfolgreich, die digitale Ausstattung ist gut, W-LAN im Klassenraum ist bereits an vielen Standorten Standard. Das Schulangebot ist vielfältig, sodass Grund-, Gesamt-, Real-, Förder- oder Berufsschulen ebenso gut und schnell erreicht werden können wie grundständige Gymnasien oder gymnasiale Oberstufen. Diese Schulvielfalt im Kreis zu erhalten, ist unser erklärtes Ziel. Wir werden die Früh- und Nachmittagsbetreuung noch weiter ausbauen, verstärkt Kantinen schaffen und die Digitalisierung weiter vorantreiben, um unsere Kinder fit für die Zukunft zu machen. Wir werden die Bildungs- und Betreuungsangebote an den Bedarfen der Kinder und Familien ausrichten und weiterhin in digitale und moderne Klassen-, Fach- und Betreuungsräume sowie Sporthallen investieren. 

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

Schulvielfalt erhalten

  • Auch zukünftig werden wir uns dafür einsetzen, alle Schulformen in bedarfsgerechtem Umfang anzubieten, um jedes Kind optimal und individuell fordern und fördern zu können. 
  • Diesem Ziel muss die weitere Schulentwicklungsplanung kontinuierlich Rechnung tragen. Insbesondere im gymnasialen Bereich ist zu prüfen, inwieweit ein weiterer Ausbau der Kapazitäten bzw. die Gründung weiterer Schulverbünde erforderlich sind.
  • Wir begrüßen und unterstützen das ergänzende Angebot durch Privatschulen im MTK, etwa im Bereich international und mehrsprachig orientierter Angebote, und streben eine weiterhin gute Zusammenarbeit und Vernetzung an.

Bau und Ausbau der Schulen fortsetzen

  • Das erfolgreiche Schulbauprogramm muss kontinuierlich fortgeführt werden. Sanierungsstau gilt es von vorneherein durch eine weiterhin vorausschauende Planung zu vermeiden.
  • Besonderes Augenmerk liegt auf der Modernisierung und energetischen Sanierung der Gebäude und dem Ausbau der Räumlichkeiten für die Ganztagsbetreuung. 
  • Die baulichen und organisatorischen Lösungen sollen dabei eine flexible und je nach Bedarfsentwicklung variable Nutzung von Räumlichkeiten sowie die Umsetzung moderner pädagogischer Konzepte ermöglichen.
  • Die sachliche und räumliche Ausstattung hat den hohen Anforderungen an modernes Lernen, etwa auch in digitaler Hinsicht, zu entsprechen. Räume, Flure, Aufenthalts- und Außenbereiche sollen altersgerecht und freundlich gestaltet sein und eine Atmosphäre schaffen, in der Lernen und sozialer Austausch Spaß machen.
  • Wir setzen uns dafür ein, den Hygienestandard und die Sauberkeit an den Schulen dauerhaft weiter zu verbessern.
  • Neu- und Umbauten von Schulgebäuden sind so zu gestalten, dass möglichst alle Gebäudeteile barrierefrei zugänglich sind.

Ausweitung der Ganztagsbetreuung

  • Wir stehen zum weiteren bedarfsgerechten Ausbau der Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich. Jedes Kind soll auf freiwilliger Basis einen Betreuungsplatz erhalten können.
  • Bildung, Erziehung und Betreuung sollen aus einem Guss und unter einem Dach angeboten werden. Wir stehen daher zum Rahmenkonzept des MTK für den Ganztag und streben eine Bündelung der Trägerschaften der Betreuungsangebote beim Kreis als Schulträger an.
  • Die Umsetzung soll im Einvernehmen mit den Schulgemeinden und Standortkommunen verbindlich geregelt und dabei gemeinsame Standards festgelegt werden. Lokalen Besonderheiten und Anforderungen soll dabei Rechnung getragen werden.
  • Der „Pakt für den Nachmittag“ ist möglichst auf alle Grundschulen im Kreis auszuweiten. Die Schulgemeinden werden auf ihrem Weg in den Pakt unterstützt und begleitet.
  • Eine Gebührenfreiheit des Angebots für die Familien bis 14:30 Uhr wird angestrebt.

Digitales Lehren und Lernen als Zukunft

  • Der 2020 aufgestellte Medienentwicklungsplan des Main-Taunus-Kreises als Konzept zur Digitalisierung in den Schulen ist laufend fortzuschreiben und anzupassen. Die hierin festgelegten Maßnahmen sind konsequent umzusetzen.
  • Wir werden die Verbesserung der technischen Ausstattung und der Vernetzung der Schulen vorantreiben, damit ein zukunftsorientiertes Arbeiten mit digitalen Medien im Unterricht ermöglicht wird. Dies muss einhergehen mit einer besseren Internetanbindung durch schnelle Datenleitungen. Nur so kann individualisiertes und mediengestütztes Lernen im Unterricht realisiert werden. 
  • Gerade zu Beginn der Corona-Krise wurde das Fehlen von Medienkompetenz bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften bemängelt. Hier besteht Handlungsbedarf. Wir unterstützen daher entsprechende Maßnahmen zum Ausbau der Medienkompetenz.
  • Wir unterstützen das Schulportal des Hessischen Kultusministeriums, welches zur zeitgemäßen Unterrichtsorganisation und Kommunikation beiträgt. 

Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf

  • Wir stehen zur Inklusion und Integration aller Schülerinnen und Schüler von klein auf bis in die Oberstufe. Die Förderung aller Schülerinnen und Schüler stellt für uns den Grundstein für ein erfolgreiches Zusammenleben dar.
  • Um sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zu Schulabschluss und Berufseinstieg wirksam zu unterstützen, werden wir die seit Jahren etablierte und erfolgreiche Schulsozialarbeit in Zusammenarbeit mit Schulen und Kommunen fortführen.

Übergang von Schule zu Beruf optimieren

  • Unsere Schülerinnen und Schüler sollen in der für den weiteren Lebensweg wichtigen Orientierungsphase am Übergang zwischen Schule und Beruf zukünftig noch besser begleitet und unterstützt werden.
  • Mögliche Instrumente hierzu in Kooperation mit anderen Akteuren, etwa Hochschulen, IHK und Handwerkskammer, sind z.B. eine Schul- und Ausbildungsmesse, Job- und Studienbörsen, Berufsberatungstage, Werbung für das duale Ausbildungssystem sowie Berufspraktika.

Volkshochschule fördern

Das Lernen endet nicht mit der Schul-, Ausbildungs- oder Studienzeit. Um allen Menschen im MTK ein attraktives und preisgünstiges Fortbildungsangebot vorzuhalten, werden wir die Arbeit der Volkshochschule weiterhin unterstützen, die bestehenden vielfältigen Angebote beibehalten und weiterentwickeln.

Digitalisierung vorantreiben – Glasfaser ausbauen

Längst hat die Digitalisierung in unser Leben Einzug gehalten; doch die Entwicklung ist rasant. Wie wichtig eine stabile und schnelle Internetverbindung ist, haben viele von uns im letzten Jahr beim Arbeiten oder Lernen von zu Hause und in etlichen Videokonferenzen erfahren. Als CDU stehen wir zu dem Grundsatz: Die Digitalisierung soll dem Menschen dienen und nicht umgekehrt. Das bedeutet für uns, dass wir den digitalen Wandel offensiv gestalten wollen, den infrastrukturellen Fortschritt konsequent umsetzen und dabei stets den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. 

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Wir setzen uns für den flächendeckenden Breitbandausbau sowie den weiteren Schritt der Netzmodernisierung hin zur Glasfaser ein. Unser Ziel ist es, dass alle Unternehmen und Haushalte im MTK die Möglichkeit erhalten, unmittelbar an das Glasfasernetz („Fibre to the Home-FTTH“) angeschlossen zu werden.
  • Durch die Entwicklung einer 5G-Strategie wollen wir den MTK frühzeitig fit für das Internet der Dinge machen und eine mittelfristig hochwertige Netzabdeckung bereits vom jeweiligen Planungsbeginn an koordinieren.
  • Die Interaktion zwischen Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen mit der Verwaltung in Zukunft soll deutlich schneller, effizienter und nutzerfreundlicher werden. Das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (Onlinezugangsgesetz – OZG) verpflichtet daher Bund, Länder und Kommunen, bis Ende 2022 ihre Verwaltungsleistungen über Verwaltungsportale auch digital anzubieten. Dies voranzutreiben und verstärkt online Services für Bürger voranzutreiben wie zum Beispiel die Zulassung eines Kfz, dafür setzen wir uns ein.
  • Wir wollen den Weg zum digitalen Kreishaus konsequent beschreiten, ohne dass dabei der menschliche Kontakt zu kurz kommt. So soll es neben neuen Möglichkeiten der Online-Beratung via Video-Chat sowie der Einführung und dem Ausbau von digitalen Bestell-, Antrags- und Zahlungsmöglichkeiten auch weiterhin ein personell gut ausgestattetes Bürgerbüro vor Ort im Kreishaus geben. 
  • Verwaltungsseitig wollen wir die Einführung der E-Akte sowie die Möglichkeiten des Arbeitens im Home-Office weiter vorantreiben. Mit einer Studie zum Thema „Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Verwaltungsverfahren“ wollen wir wichtige Erkenntnisse zur Nutzung von Digitalisierung im Hinblick auf Verfahrensbeschleunigung und Bürokratieabbau gewinnen.
  • Um der steigenden Bedeutung des Themas auch in der Kreispolitik entsprechendes Gewicht zu verleihen, wollen wir in den Gremien des Kreistages die Zuweisung einer dezidierten Ausschusszuständigkeit für Digitalisierung schaffen.

Attraktive Infrastruktur für sportlichen Ausgleich

Sportliche Aktivitäten sind in unserer heutigen Gesellschaft ein für viele Menschen unverzichtbarer Ausgleich und dienen der Gesundheit, der Freizeitgestaltung und dem sozialen Miteinander gleichermaßen. Unser Kreis mit seinen ausgedehnten Naherholungsgebieten und seiner einzigartigen Lage zwischen Main und Taunus bietet dabei vielfältige Möglichkeiten der sportlichen Betätigung in der freien Natur. Unsere lebendigen und von ehrenamtlichem Einsatz getragenen Vereinslandschaften bieten den geeigneten Rahmen, um Sport in der Gemeinschaft mit anderen Menschen zu betreiben. Die bereits hervorragende Ausstattung mit vielfältigen Sportstätten wird durch den von der CDU geforderten und nun in Planung befindlichen Bau eines Kreishallenbads in Kriftel sinnvoll ergänzt. 

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Der Verein- und Schulsport im MTK wird von uns auf dem gewohnt hohen Niveau auch weiterhin gefördert.
  • Um den Vereins- und Breitensport zu unterstützen, wollen wir die Kreissporthalle und die zahlreichen Schulturnhallen auch zukünftig den örtlichen Vereinen außerhalb der Unterrichtszeiten kostenfrei zur Verfügung zu stellen.
  • Im gesamten Land sind in den vergangenen Jahrzehnten Wasserflächen verschwunden – auch bei uns im Main-Taunus-Kreis. Immer mehr Kinder und Jugendliche können nicht mehr schwimmen. Ein alarmierender Befund, denn für uns ist Schwimmen eine essentielle Kulturtechnik, die jeder Mensch beherrschen sollte. Wir stehen daher neben dem Erhalt der bestehenden Bäderlandschaft für ein neues Kreishallenbad, das den Schulen und Vereinen dringend erforderliche zusätzliche Übungs- und Trainingszeiten ermöglicht. Ein geeignetes Grundstück in Kriftel ist bereits gefunden, die Planungen haben begonnen; nun wollen wir zügig den Bau umsetzen.
  • Es soll in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden geprüft werden, ob ein interkommunaler Bäderbetrieb im Rahmen eines Zweckverbandes möglich und sinnvoll ist, um einen nachhaltigen Erhalt der Bäderlandschaft im MTK zu erreichen.
  • Die Rad- und Wanderwege, etwa im Bereich der Regionalparkrouten, wollen wir erhalten und an sinnvollen Stellen ausbauen.

Mobilität: Schienenprojekte realisieren, Radwege ausbauen

Eine intakte Verkehrsinfrastruktur ist unabdingbare Voraussetzung für wirtschaftliche Prosperität. Ein Großteil unserer Stärke im Main-Taunus-Kreis beruht auf der guten Erreichbarkeit; als Wohnort sind unsere Städte und Gemeinden auch wegen der guten Verkehrsanbindung beliebt. Doch ist die Verkehrsinfrastruktur in der Region an ihre Grenzen gekommen. Deshalb gilt es, Mobilität neu zu denken und intelligente Lösungen zu finden, die alle Verkehrsträger stärkt.

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Die Schieneninfrastruktur in der Region Frankfurt/Rhein-Main ist an ihre Grenzen gekommen. Um mehr Verkehr in die Züge zu verlagern und unsere Straßen zu entlasten, braucht es dringend neue Schienen. Zwei Großprojekte, die die Anbindung des Main-Taunus-Kreises an das Schienennetz deutlich verbessern werden und durch die CDU unterstützt wurden, sind in der Planung weit fortgeschritten: Wir stehen sowohl zur Umsetzung der Regionaltangente West (RTW) als auch der Wallauer Spange. Für uns ist es zwingend, dass ein Bahnhof bei Hofheim-Wallau geschaffen und dieser als P+R-Knotenpunkt ausgestaltet wird, damit die Wallauer Spange ihr Potential ausschöpfen kann. Zugleich muss dann aber auch ein Ausgleich für den zu erwartenden Zu- und Abwegeverkehr geschaffen werden, bspw. in Form von Umgehungsstraßen. 
  • Wir setzen uns dafür ein, das Erfolgsprojekt „Express-Busse” auszubauen. Durch die Schaffung neuer überörtlicher Querverbindungen möchten wir den westlichen besser mit dem östlichen Main-Taunus-Kreis verbinden. Express-Busse können im Besonderen als „Brückenlösung” agieren, bis die RTW neue Umstiegsmöglichkeiten etwa am Bahnhof Frankfurt-Höchst schafft.
  • Um das nächtliche ÖPNV-Angebot zu stärken, möchten wir neue überörtliche Nachtbusse prüfen. Entstehen können solche neuen Nachtbus-Linien zwischen Kommunen, die nicht bereits durch in der Nacht fahrende S-Bahn-Linien verbunden sind.
  • Durch unsere Initiative wurde ein Pilotprojekt im westlichen Main-Taunus-Kreis gestartet, um die Linienbusse mit kostenlosem WLAN auszustatten. Da dieses erfolgreich verläuft, möchten wir WLAN künftig nicht nur auf Buslinien im Westen des Kreisgebietes installieren, sondern auf allen Linien, die im Main-Taunus-Kreis fahren.
  • Wir unterstützen Pilotprojekte für autonom fahrende Busse. Es ist wichtig, dass wir als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort frühzeitig wichtige Erfahrungen sammeln.
  • Ebenso unterstützen wir das in Hofheim startende Pilotprojekt eines On-Demand-Verkehrs, das sowohl in Randzeiten als auch in entlegeneren Bereichen des Stadtgebiets ein zukunftsfähiges ÖPNV-Angebot schafft. Bei erfolgreicher Umsetzung des Pilotprojekts setzen wir uns für eine sukzessive Ausweitung der On-Demand-Verkehre in weitere Kommunen des MTK ein.
  • Zusammen mit den Städten und Gemeinden haben wir die bestehenden Radverkehrswege im Kreisgebiet analysiert und zusammen mit in Bau bzw. Planung befindlichen Ausbauprojekten in einem Radverkehrskonzept zusammengefügt. Dadurch haben alle Akteure einen Überblick, wo wir stehen und wo wir hin wollen. Dieses Radverkehrskonzept soll regelmäßig fortgeschrieben werden, um örtliche und überörtliche Radverkehrsverbindungen zu modernisieren und auszubauen.
  • Dort, wo der Kreis für den Bau der Radwege zuständig ist (insb. entlang von Kreisstraßen) setzen wir uns für eine sukzessive Umsetzung der vorgeschlagenen Verbindungen ein. Zur Unterstützung der Städte und Gemeinden wollen wir auch weiterhin Mittel aus dem Kreisinvestitionsfonds prioritär für den Bau von Radwegeverbindungen in kommunaler Zuständigkeit zur Verfügung stellen.
  • Wir unterstützen die unter Federführung des Regionalverbands Frankfurt/Rhein-Main in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudien für Radschnell- oder Raddirektverbindungen, die auch für den Main-Taunus-Kreis an mehreren Stellen von Bedeutung sind. Je nach Machbarkeit setzen wir uns für eine Umsetzung der ausgearbeiteten Routen ein.
  • Der Flughafen Frankfurt Main ist ein wichtiger Wirtschaftsmotor in der Region, der vielen Menschen im Main-Taunus-Kreis Arbeit verschafft. Zugleich haben viele Anrainer des Flughafens tagsüber und vor allem in den Abend- sowie frühen Morgenstunden mit dem Fluglärm zu kämpfen. Schon in der Vergangenheit haben wir durch politischen Druck und im Dialog mit den Menschen vor Ort viele Verbesserungen erreicht. Wir möchten diesen Weg fortsetzen. Im Besonderen setzen wir uns für die Bürgerinnen und Bürger in Main-Taunus-Kreis gegenüber der DFS Deutschen Flugsicherung für möglichst erträgliche An- und Abflugrouten ein. Zusätzlich können bspw. mehr Entlastungen geschaffen werden durch die Wahl von steileren An- und Abflugswinkeln, die Umrüstung von Flugzeugen auf leisere Maschinen sowie die Staffelung der Start- und Landegebühren nach der jeweiligen Lärmemission des Flugzeugs. Bußgelder für verspätete Maschinen, die regelmäßig widerrechtlich gegen das Nachtflugverbot verstoßen, unterstützen wir, da diese Maßnahme das aktuell bestehende Nachtflugverbot schützt.
  • Die Elektromobilität kann einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende leisten. Wir möchten diese Entwicklung mit vier Maßnahmen unterstützen:
    1. Wir wollen gemeinsam mit den Städten und Gemeinden das bestehende Netz an E-Ladesäulen analysieren und überlegen, wo Bedarf für weitere Ladesäulen existiert.
    2. Des Weiteren möchten wir als Kreis selbst mit gutem Beispiel vorangehen: Daher werden wir auch weiterhin entsprechende finanzielle Mittel bereitstellen, um die schon vor vielen Jahren begonnene sukzessive Umstellung des Fuhrparks des Main-Taunus-Kreis auf elektrisch angetriebene Autos und E-Bikes fortzusetzen.
    3. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung ermuntern wir, E-Bikes anzuschaffen. Die Anschaffung unterstützen wir, indem der Kreis anbietet, zu attraktiven Konditionen für die Belegschaft die Finanzierung der E-Bikes zu übernehmen.
    4. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden möchten wir ein E-Bike-Sharing im Main-Taunus-Kreis etablieren, durch das in Zusammenarbeit mit Dienstleistern an zentralen Orten im Main-Taunus-Kreis Leihstationen entstehen.
  • Neben elektrisch angetriebenen Fahrzeugen erkennen wir in Wasserstofffahrzeugen einen interessanten Trend, den wir unterstützen wollen. Im Rahmen des bestehenden Programms von H2-Mobility, unterstützt mit Mitteln der Bundesregierung, soll im Main-Taunus-Kreis eine neue Wasserstofftankstelle entstehen.
  • Wir möchten eine onlinebasierte Plattform schaffen, auf der sich Pendler für ein Car-Pooling vernetzen können. Durch Pooling-Modelle kann die Zahl der Fahrzeuge, die morgens in unsere Städte hinein und abends wieder heraus pendeln, reduziert werden. Dabei wollen wir Unternehmen als Partner gewinnen, um die Plattform von Anfang an für eine breite Masse attraktiv zu gestalten.

Starke Wirtschaft als Basis für einen starken Kreis

Die CDU steht fest an der Seite unserer Wirtschaft im Main-Taunus-Kreis. Die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Main-Taunus als Teil der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main sicherzustellen und weiterzuentwickeln, ist für uns deshalb eine der grundlegendsten Aufgaben moderner Kreispolitik. Nur das, was Ort auch erwirtschaftet wird, ermöglicht es, die hohe Lebensqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie die umfassende Service- und Förderstruktur der kommunalen Familie aufrecht zu erhalten und für kommende Generationen zu sichern. Politik kann keinen wirtschaftlichen Erfolg verordnen, aber die richtigen Rahmenbedingungen dafür setzen.

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Wir setzen uns für die bessere Vernetzung der örtlichen Gewerbevereine und -verbände durch die Kreiswirtschaftsförderung ein.
  • Wir wollen darüber hinaus mit einem MTK-Innovationspreis sowie einem Gründernetzwerk einerseits erfolgreichen Gründerinnen und Gründern eine öffentliche Plattform bieten und anderseits die Anstrengungen der MTK-Kommunen auf dem Gebiet der Start-Up-Förderung bündeln.
  • Durch den Einsatz von Förderlotsen soll die Kreiswirtschaftsförderung den lokalen Unternehmen Hilfestellung bei der erfolgreichen Beantragung von Fördergeldern geben.
  • Die zuletzt entwickelte Ausbildungs- und Arbeitsmarktstrategie für den Main-Taunus-Kreis wollen wir zur ganzheitlichen Fachkräftestrategie für den gesamten Kreis ausbauen. Das heißt, dass wir neben den direkten Faktoren, die die Konkurrenzfähigkeit der hiesigen Arbeitsplätze beeinflussen, auch Aspekte wie die Schaffung von arbeitsplatznahem Wohnraum und die Kooperation mit Unternehmen sowie Bildungsträgern in den Fokus nehmen.
  • Darüber hinaus wollen wir den Main-Taunus-Kreis über seine starke Positionierung als Wirtschaftsstandort auch als „Knowhow-Standort“ stärken. Hierfür sollen die Möglichkeiten von Hochschul-Kooperationen und Ansiedlungen von weiteren Bildungsträgern ins Auge gefasst werden.
  • Weiterhin liegen uns unsere lokalen, kleinen und mittelständischen Unternehmen besonders am Herzen. Mit der Schaffung einer digitalen Plattform „MTK-lokal“ wollen wir von den örtlichen Naherzeugern über das Handwerk bis hin zu den lokalen Dienstleistern deutlich machen, dass gute Qualität vor allem unmittelbar vor Ort zu finden ist.

Stabile Finanzen – stabiler Kreis

Der Haushalt des Main-Taunus-Kreises ist seit Jahren stabil. Die „Schwarze Null“ haben wir fast jedes Jahr erreicht: Defizite in einzelnen Jahren wurden nur dann in Kauf genommen, wenn sie durch Überschüsse aus den Vorjahren ausgeglichen werden konnten. Diese finanzielle Stabilität ist nicht nur ein Markenzeichen christdemokratischer Politik, sie ist auch unabdingbare Voraussetzung für die dauerhafte Leistungsfähigkeit des Main-Taunus-Kreises und die Möglichkeit zur Politikgestaltung.

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Die nachhaltige und erfolgreiche Haushaltspolitik der Vergangenheit wollen wir fortsetzen. Oberstes Ziel bleibt es, ausgeglichene und genehmigungsfähige Haushalte aufzustellen durch Beschränkung der laufenden Ausgaben auf das Nötigste, effizientes Wirtschaften, strenge Ausgabendisziplin und konsequentes Ausnutzen von Einsparpotenzialen.
  • Zwischen dem Kreis auf der einen Seite und den Städten und Gemeinden auf der anderen Seite sind Doppelleistungen zu vermeiden. Sollten zukünftig bestimmte Landes- oder Bundesmittel wegfallen, werden diese grundsätzlich nicht aus Kreismittel kompensiert.
  • Wir sprechen uns dafür aus, grundsätzlich keine weiteren Stellen in der Kreisverwaltung bereitzustellen. Ein eventueller Stellenmehrbedarf in einzelnen Verwaltungsbereichen soll vorrangig durch Umschichtungen aus anderen Bereichen ermöglicht werden. Von diesem Grundsatz ausgenommen sind Bereiche, in denen die Gegenfinanzierung der Personalkosten durch externe Kostenträger (z.B. Bund oder Land) gewährleistet wird oder bei denen es zu einer Verlagerung von Aufgaben von den Städten und Gemeinden und damit dort zu einer entsprechenden Entlastung kommt.
  • Dank einer nachhaltigen Haushaltsführung konnte die Kreis- und Schulumlage seit 2015 um insgesamt sechseinhalb Prozentpunkte gesenkt werden (von 54 % auf 47,5 %). Dies bedeutet eine Entlastung für die Städte und Gemeinden in Millionenhöhe. Jeglichen Spielraum zu einer weiteren Senkung der Kreis- und Schulumlage wollen wir ausschöpfen, um den Städten und Gemeinden, die durch ihre Umlagezahlungen den Kreishaushalt im Wesentlichen finanzieren, die dort dringend benötigten Mittel für Investitionen in die eigene Infrastruktur bereitzustellen. Insbesondere darf die weitere Konsolidierung des Kreishaushalts nicht über höhere Umlagesätze erfolgen.
  • Zugleich wollen wir unsere Schuldenlast verringern. Dabei dürfen jedoch dringend erforderliche Investitionen nicht auf die lange Bank geschoben werden; denn auch ein Investitionsstau ist eine Hypothek für die Zukunft. Daher ist der vernünftige Ausgleich von möglichst geringer Kreditaufnahme und notwendigen Investitionen in die Vermögenswerte des Kreises auch in Zukunft unsere Leitschnur. Mittel- und langfristig bleibt unser Ziel eine deutliche Absenkung des Schuldenstands.
  • Um die Risiken durch sich verändernden Bedingungen am Kapitalmarkt zu minimieren und die Planungssicherheit künftiger Haushalte zu erhöhen, streben wir auch weiterhin an, bei neu aufzunehmenden Darlehen den Zins bis zur vollständigen Tilgung festzuschreiben.
  • In allen Unternehmen mit Kreisbeteiligung setzen wir uns für klare und transparente gesellschaftliche Strukturen ein.
  • Alle Unternehmen mit Kreisbeteiligung sollen solide und nachhaltig finanziert sein. Sofern bei Unternehmen Konsolidierungsprozesse erforderlich sind, begleiten wir diese unter der prioritären Zielsetzung, die Gesellschaften im kommunalen Eigentum zu halten.

Der MTK als eigenständiger und verlässlicher Partner in der Region

Das Rhein-Main-Gebiet gehört zu den pulsierendensten und faszinierendsten Regionen Europas. Der Main-Taunus-Kreis profitiert von seiner Lage in Mitten dieser Region: Die Nähe zu Großstädten wie Frankfurt, Wiesbaden oder Mainz, eine hervorragende Infrastruktur und zahlreiche wohnortnahe Arbeitsplätze genauso wie die Natur direkt vor der Tür und ein hoher Freizeitwert kennzeichnen unseren Heimatkreis. Diesen Standortvorteil gilt es zu nutzen und auszubauen. Dazu gehört eine starke Region: Nur wenn das Rhein-Main-Gebiet als Ganzes erfolgreich ist, geht es auch uns im Main-Taunus-Kreis gut. Regionale Zusammenarbeit darf jedoch nicht auf Kosten einer der wichtigsten Ressourcen des Rhein-Main-Gebiets überhaupt gehen: Die polyzentrische Struktur mit selbstständigen Städten, Gemeinden und Landkreisen! Es ist gerade die Vielfalt, die die Region so stark macht. Und es sind die Überschaubarkeit und die bürgernahe Politik, die diese Vielfalt mit Leben ausfüllen. Aus unserer Sicht ist der vom Metropolgesetz vorgezeichnete Weg der richtige: Bewusstsein für die Bedeutung der Region lässt sich nicht von oben diktieren, indem man die bislang selbstständigen Kommunen in einen Regionalkreis presst. Stattdessen bedarf es vieler konkreter Projekte freiwilliger regionaler Zusammenarbeit, aus denen sich ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt. Dabei wurde viel erreicht, auch dank des Zutuns des Main-Taunus-Kreises: Noch nie ist in der Region so viel gemeinsam entwickelt worden wie in den vergangenen Jahren, was sich an der Wasserversorgung, der Abfallbeseitigung (RMA) oder dem ÖPNV (RMV) exemplarisch ablesen lässt. Auch in den Bereichen des gemeinsamen Standortmarketings (FrankfurtRheinMain GmbH – International Marketing of the Region), der Tourismusförderung (Taunus Touristik Service), des Naturschutzes (Regionalpark RheinMain, Naturpark Taunus), der Kultur (Kulturfonds, KulturRegion) oder der Holzvermarktung (Holzagentur Taunus) arbeiten Städte und Kreise der Metropolregion inzwischen eng zusammen.

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Die Stärke der Region ist ihre Polyzentralität. Diese Vielfalt gilt es zu bewahren und zu stärken. Daher sprechen wir uns ausdrücklich für den Erhalt des Main-Taunus-Kreises aus und wehren uns gegen die Perspektive, nur noch kleiner Teil eines anonymen und überdimensionierten Regional- oder Stadtkreises zu sein. Ein solcher Mammutkreis würde die Bürgernähe und Überschaubarkeit zerstören. Für uns ist es undenkbar, dass Abgeordnete eines Regionalparlaments Entscheidungen über Orte treffen, z.B. im Bereich der Schulpolitik, die sie in ihrem Leben noch nie gesehen haben. Entsprechenden Forderungen nach einer wie auch immer gearteten Neuordnung der Region erteilen wir daher auch weiterhin eine klare Absage.
  • Wir setzen uns stattdessen dafür ein, auf dem eingeschlagenen Weg unter den Prinzipien Freiwilligkeit und Polyzentralität auch in den kommenden Jahren weiterzugehen. Anhand konkreter Vorhaben soll die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit an Stellen, an denen es sinnvoll ist, ausgebaut werden.
  • Zum zentralen Akteur der Regionalpolitik hat sich der Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main entwickelt, der über seine Kernaufgabe der Regionalen Flächennutzungsplanung hinaus wichtige Akzente setzt und als Koordinator und Impulsgeber in der Region sowie als Ansprechpartner des Landes für die Region fungiert. Exemplarisch genannt seien der angestoßene Masterplan Mobilität FrankfurtRheinMain, die Umsetzung der Radschnellwegeverbindungen FrankfurtRheinMain (FRM 1-9) sowie das Projekt Gigabitregion FrankfurtRheinMain. Wir sprechen uns dafür aus, die Rolle des Regionalverbands als zentralen Akteur der Regionalpolitik weiter zu stärken. Der Main-Taunus-Kreis mit seinen zwölf Städten und Gemeinden versteht sich auch weiterhin als starker und verlässlicher Partner innerhalb dieser Struktur.

Bau- und Planungspolitik: Zwischen Wohnraumbedarf und Natur

Wir leben in einer bereits heute dicht besiedelten Region, die aufgrund ihrer Wirtschaftskraft weitere Menschen anzieht. Die Nachfrage nach Wohnraum ist unverändert hoch, insbesondere fehlt es an bezahlbaren Wohnungen für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen. Gleichzeitig machen aber gerade die Nähe zur Natur und eine intakte Umwelt den Charme und die Attraktivität des Main-Taunus-Kreises aus. Dieses Spannungsfeld gilt es stets zu beachten. Das unter breiter Mitwirkung der Bürgerschaft erstellte Kreisentwicklungskonzept „MTK Zwanzig30” bietet bei dieser Frage wertvolle Orientierung.

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Wir sind uns bewusst, dass die Verantwortung für die Bauleitplanung bei den Städten und Gemeinden liegt und die Kompetenzen des Kreises in diesem Bereich begrenzt sind. Dennoch möchten wir den Main-Taunus-Kreis als Dienstleister in allen Bau- und Planungsfragen ausbauen.
  • Die vielen vor Ort in den Städten und Gemeinden gesammelten Erfahrungen, beispielsweise in punkto Passivhäuser und nachhaltiges Bauen, möchten wir sammeln und allen Kommunen in Form von Empfehlungen auf einer digitalen Plattform zur Verfügung stellen. 
  • Darauf aufbauend möchten wir ein Rahmenkonzept erstellen, um den Städten und Gemeinden hilfreiche Tipps an die Hand zu geben, wenn sie planen, bestehende Gewerbeflächen in Mischgebiete umzuwandeln, um neue Potentiale für Wohnbebauung zu schaffen.
  • Die anstehende Überarbeitung des Regionalen Flächennutzungsplans werden wir konstruktiv begleiten. Wir bekennen uns zu der Aufgabe, in der gesamten, wachsenden Region ausreichend Raum für Wohnen und Gewerbe bereitzustellen. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass der Main-Taunus-Kreis der am zweitdichtesten besiedelte Landkreis Deutschlands ist. Zwischen Hochheim am Main und Eschborn leben bereits rund viermal mehr Menschen pro Quadratkilometer als im hessischen Durchschnitt. Aspekte wir Naherholung (Regionaler Grünzug) oder besondere Klimafunktionen (Kalt-/Frischluftentstehung sowie deren Abflussschneisen) müssen bei der Ausweisung neuer Wohnbau- und Gewerbeflächen daher genauso Berücksichtigung finden wie die Grenzen der bestehenden Infrastruktur. Vor diesem Hintergrund lehnen wir insbesondere eine von der Stadt Frankfurt am Main angedachte Bebauung westlich der Bundesautobahn 5 strikt ab.
  • Der Regionalpark Rhein-Main hat es sich zur Aufgabe gemacht, die bestehenden „Grünen Inseln“ im dicht besiedelten Ballungsraum zu erhalten, zu pflegen und für die Menschen noch attraktiver zu machen. Wir unterstützen den Erhalt und die Weiterentwicklung des Regionalparks.

Umwelt- und Klima schützen – Lebensgrundlagen bewahren

Grundvoraussetzung für eine hohe Lebensqualität ist eine intakte Umwelt. Der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Klimaschutz sind in den vergangenen Jahren zu Recht immer mehr in das Bewusstsein der Gesellschaft gerückt. Im Rahmen unserer Kräfte und Kompetenzen unterstützen wir diese Entwicklung durch flankierende Maßnahmen. 

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Das bereits 2015 erstellte Klimaschutz- und Energiekonzept des Main-Taunus-Kreises mit den Schwerpunkten „Steigerung der Energieeffizienz“ und „Ausbau regenerativer Energieformen“ muss aktualisiert und fortgeschrieben werden.
  • Die eingeleitete schrittweise energetische Sanierung und Modernisierung der kreiseigenen Gebäude werden wir fortsetzen. 
  • Auf neuen Gebäuden in Trägerschaft des Kreises möchten wir, wann immer möglich und sinnvoll, Solar- oder Photovoltaikanlagen installieren.
  • Die Arbeit des Energiekompetenzzentrums zur Beratung und Begleitung der Bürgerschaft bei der Umsetzung der Energiewende wollen wir fortführen. Denn die Energiewende gelingt nur, wenn möglichst viele mitmachen. Das Energiekompetenzzentrum kann den Bürgerinnen und Bürgern wertvolle Hinweise zum Beispiel bei der energetischen Sanierung der eigenen Liegenschaften, energiesparenden Anschaffungen oder der Installation einer eigenen Solar- oder Photovoltaikanlage geben.
  • Wir haben uns dazu entschieden, die Idee einer „Deponie auf Deponie” in Flörsheim-Wicker nicht weiter zu verfolgen. Aus unserer Sicht ist es nun an der Zeit, sich ganz auf die Stilllegung und anschließende sichere Nachsorge der Deponie Wicker zu konzentrieren.
  • Wir möchten auf den im Kreisgebiet verlaufenden Regionalparkrouten sowie auf den entstehenden Radschnellwegen Trinkwasserbrunnen installieren. Durch Unternehmenspatenschaften möchten wir dabei den finanziellen Aufwand für den Kreishaushalt möglichst niedrig halten.

Ehrenamt: Der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält

Das ehrenamtliche und bürgerschaftliche Engagement ist die Herzkammer unserer Gesellschaft. Staatliche Fürsorge und soziale Sicherungssysteme können Solidarität und gelebtes Miteinander nicht ersetzen. Die CDU setzt sich deshalb intensiv für die Förderung der vitalen Vereinslandschaft und der zahlreichen ehrenamtlichen Initiativen im „MiTmachKreis“ MTK ein. Förderung und Wertschätzung von beispielhaftem, ehrenamtlichem Einsatz gehen für uns dabei Hand in Hand mit einer notwendigen Kultur des Entfachens von neuem Engagement.

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Mit der Auslobung eines „Kreisehrenamtspreises“ mit jährlich wechselnder Themensetzung wollen wir vorbildgebende Einzelprojekte ehrenamtlicher Initiativen fördern und Anreize für weiteres ehrenamtliches Engagement schaffen.
  • Die gezielte Ansprache der jungen Generation soll in Zusammenarbeit mit Vereinen vor Ort durch eine Kreiskampagne „Jugend und Ehrenamt“ erreicht werden.
  • Im Ehrenamt liegt oftmals ein enormer Erfahrungsschatz, von dessen Austausch die Aktiven gegenseitig profitieren können. Wir wollen deshalb die Zusammenarbeit mit der Landesehrenamtsagentur intensivieren, weitere Ehrenamtslotsen ausbilden und die eingeführte Ehrenamtssuchmaschine für Interessierte bekannter machen.
  • Auf einer jährlichen Kreisehrenamtskonferenz sollen unterschiedliche aktuelle Themen der Vereinsarbeit aufgegriffen und insbesondere „Best-Practice-Beispiele ausgetauscht werden.
  • Der gegenseitige Erfahrungsaustausch und die gute Betreuung durch das Ehrenamtsreferat des Kreises sollen mit der Vermittlung und Förderung von Seminar- und Fortbildungsangeboten für Vereinsvorstände sowie der Entwicklung einer Informationsbroschüre zur Vereinsarbeit und -führung flankiert werden.

Kultur: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

Die Region zwischen Taunus und Main, zwischen Frankfurt und Wiesbaden, ist eine vielfältige und reiche Kunst- und Kulturlandschaft. Diese kulturelle Vielfalt liegt begründet in der historisch entwickelten territorialen Kleinteiligkeit der Region. Sie verleiht den Städten und Gemeinden des Main-Taunus-Kreises ein hohes Maß an Individualität, Identität und Heimatgefühl, das es zu bewahren gilt.

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Wir werden auch weiterhin ein verlässlicher Partner in Sachen Kunst und Kultur in der Rhein-Main-Region bleiben und uns weiterhin aktiv sowohl beim Kulturfonds Frankfurt RheinMain als auch bei den Programmen der KulturRegion FrankfurtRheinMain beteiligen. Es bleibt dabei weiterhin unser Ziel, die beiden Einrichtungen Kulturfonds und Kulturregion unter einem Dach zu vereinen.
  • Die Zusammenarbeit von Schule und Kultur, wie sie in den letzten Jahren entwickelt wurde, soll nachdrücklich fortgesetzt und – wo möglich – ausgebaut werden.
  • Wir unterstützen die musische Ausbildung von Kindern und Schülern in den Musikschulen des Main-Taunus-Kreises.
  • Eine digitale Plattform „Kulturführer“ soll für den Main-Taunus-Kreis geschaffen werden, die mit den bereits vorhandenen Bürgerportalen verbunden werden kann. Dieser „Kulturführer“ soll auch der Vernetzung der Kulturschaffenden und -einrichtungen dienen.
  • Die kulturelle Vielfalt der Region spiegelt sich in den Museen der Region. Das Konzept einer Museumskarte für die musealen Einrichtungen zwischen Frankfurt und Wiesbaden wird angestrebt.
  • Institutionen und Vereine, die sich mit der Pflege der Traditionen im Main-Taunus-Kreis, der Geschichte und Kunst der Region beschäftigen, werden weiterhin nachhaltig unterstützt.

Sozialer Main-Taunus-Kreis

Jugend

Im Main-Taunus-Kreis leben rund 22.000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 24 Jahren. Mit seiner Nähe zu umliegenden Großstädten ist der Main-Taunus-Kreis ein attraktiver Wohnort. Nicht nur die Großstädte sind für Jugendliche attraktiv, auch der MTK hat zahlreiche Angebote für Jugendliche. Von Bolzplätzen über Kletterparks, Skateparks, Freibädern bis hin zu Jugendtreffs und anderen Veranstaltungen für junge Menschen. Aktuell engagieren sich zahlreiche Jugendliche in Verbänden, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen, die eine hervorragende Arbeit, in die auch Jugendliche einbezogen werden, leisten. Die Jugendabteilungen der Hilfsorganisationen und Feuerwehren sind hierfür Beispiele. Auch unsere Städte und Gemeinden bieten vielfältige Angebote für Jugendliche. Der Main-Taunus-Kreis unterstützt die Vernetzung von bestehenden kommunalen Angeboten und Treffpunkten für die Jugend. Dabei wurden in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden auch Sport- und Freizeit-Hotspots wie zum Beispiel der Skater-Park in Liederbach oder der Kletterpark in Kelkheim geschaffen.

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Die Förderung der Jugendarbeit der Vereine, etwa über den Kreisjugendring, wollen wir fortsetzen. Dabei setzen wir auf die Vernetzung bestehender kommunaler Angebote und der Vereinsarbeit, etwa auch mit der Nachmittagsbetreuung und freiwilligen Arbeitsgemeinschaften an Schulen. Ebenso wichtig ist die Vernetzung von schulischer und städtischer Sozialarbeit.
  • Im Rahmen der eigenen Bautätigkeit setzt sich der MTK für den Erhalt und Ausbau der Freizeitmöglichkeiten ein. Als Ergänzung können wir uns beispielsweise einen Downhill-Park im Kreisgebiet vorstellen.
  • Besonders liegt uns die politische Bildung junger Menschen am Herzen. Wir wollen die Jugend für die Demokratie begeistern und ihnen den MTK als MiTmachKreis näherbringen. Bereits existierende Kinder-, Jugend- und Schülerparlamente wollen wir fördern und auf Kreisebene vernetzen. Darüber hinaus soll ein Konzept zur jugendpolitischen Bildung an Schulen erstellt werden und eine jährlich stattfindende, zentrale Veranstaltung am Landratsamt stattfinden. Zudem sprechen wir uns für die Etablierung eines Jugendeuropatags im Main-Taunus-Kreis aus.
  • Der MTK soll sich für die Schaffung von geeigneten öffentlichen Orten zur Freizeitgestaltung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Chill-Out-Areas) in Absprache mit den Kommunen und den Jugendlichen vor Ort einsetzen.
  • Darüber hinaus wollen wir auch attraktive kulturelle Veranstaltungen für Jugendliche fördern und ggf. selbst initiieren wie zum Beispiel Open-Air-Festivals oder Open-Air-Kinos.
  • Uns ist es wichtig, dass die Jugendlichen ihren Landkreis und seine Angebote und Möglichkeiten noch besser kennen lernen, um sich mit dem MTK zu identifizieren. Wir wollen sie darin bestärken, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen.

Familie

Familien sind das Herzstück unserer Gesellschaft, Kinder sind unsere Zukunft. Dort, wo Menschen tagtäglich Verantwortung füreinander leben und Kinder aufwachsen, haben wir eine besondere gesellschaftliche Verpflichtung zu fördern und zu unterstützen. Dieser Verantwortung stellen wir uns mit Freude. Unser suburban geprägter Kreis mit seiner hervorragenden Infrastruktur, seinen kurzen Wegen und der Nähe zur Natur ist der ideale Ort, um sich als Familie wohlzufühlen und um seine Kinder groß zu ziehen. Doch das Leben im Ballungsraum verlangt Familien auch eine Menge ab, vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht und bei der Selbstorganisation. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen, erfordert für uns im MTK daher besonderes Augenmerk und politische Kraftanstrengungen. Verlässlichkeit und frühzeitige Planbarkeit stehen bei allen Angeboten im Vordergrund. Moderne Familienpolitik muss allen familiären Situationen gerecht werden. Die Erziehungshoheit der Eltern wird respektiert. Wir geben den Familien die Möglichkeit, Erziehung und Betreuung so zu gestalten, wie sie es für richtig halten und es die jeweilige Lebenssituation erfordert.

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Der MTK unterstützt auch weiterhin den Ausbau von Betreuungsangeboten, insbesondere im U3-Bereich, in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden sowie konfessionellen und freien Trägern mit dem Ziel, ein am Bedarf orientiertes, qualitativ hochwertiges Angebot vorzuhalten.
  • Neben den institutionellen Kindertageseinrichtungen kommt den Tagespflegepersonen hierbei eine besondere Bedeutung zu. Der Kreis soll diese Angebote weiterhin als Partner der Tagesmütter und Tagesväter auch finanziell fördern und bei der Qualifizierung und Vermittlung von Tagespflegepersonen aktiv mitwirken.
  • Wir unterstützen den Ausbau und die Vernetzung des Hebammen-Angebotes und der Wochenbettambulanz mit Familienhebammen zur primären Prävention.
  • Bei Kindern, die starken erzieherischen oder pädagogischen Betreuungsbedarf haben, setzen wir auf Erziehungsvereinbarungen zwischen Eltern, Jugendamt und Schule.
  • Wir brauchen eine starke Erziehungsberatung, die schnell und unkonventionell Familien in Schwierigkeiten hilft. Gegebenenfalls ist ein Ausbau der Beratung erforderlich.

Kinder

Im Main-Taunus-Kreis verfügen die Städte und Gemeinden über ein facettenreiches Betreuungsangebot für Kinder aller Alterststufen. Insbesondere die U3-Betreuung wurde in den vergangenen Jahren erheblich ausgebaut. Darüber hinaus bietet der Kreis zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten, die wir erhalten und weiter ausbauen wollen.

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Wir wollen die Schulen im Main-Taunus-Kreis noch weiter zu Lern- und Lebensräumen für Kinder und Jugendliche entwickeln. Um hier einen noch stärkeren Beitrag zu leisten, soll die Schulkinderbetreuung flächendeckend ausgebaut werden. Jedes Kind soll auf freiwilliger Basis einen Betreuungsplatz erhalten können.
  • Die Investitionen in Sportstätten und Schulturnhallen wollen wir weiter fortsetzen. Dabei ist die Bildung von Sportzentren an den großen Schulstandorten sinnvoll.
  • Der Kinderschutz soll noch weiter ausgebaut, der Kindernotruf verstärkt thematisiert und Präventionsmaßnahmen weiter gefördert werden. Wir möchten für Kinder in Not eine niederschwellige Anlaufstelle einrichten, damit es nicht nur am Telefon Beratung gibt, sondern auch ein Zufluchtsort mit Bezugspersonen entsteht.
  • Das gute Angebot von Förder- und Entwicklungsangeboten für Kinder im MTK wollen wir noch stärker vernetzt darstellen.
  • Die Frühförderangebote durch den MTK wollen wir verstärken, damit allen Kindern im MTK möglichst schnell ein Zugang zu Fördermöglichkeiten angeboten werden kann (derzeit Wartezeit etwa ein Jahr).
  • Auch der Schutz unserer Kinder vor Gefahren und Gewalt ist uns wichtig, und wir wollen das Kindeswohl im Auge behalten. Deshalb unterstützen wir ausdrücklich das Projekt „Frühe Hilfen“ des Main-Taunus-Kreises und wollen dieses bedarfsgerecht ausbauen. 

Frauen

Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist ein Grundrecht, daher sind gleiche Chancen für Frauen und Männer in Familie, Beruf, Politik und Ehrenamt für uns selbstverständlich. Gleiche Rechte, gleiche Pflichten, gleiche Entlohnung, gleiche Teilhabe – die Gleichberechtigung von Männern und Frauen hat sich noch nicht überall durchgesetzt.

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Wir setzen uns für gleiche Chancen ein: Wir wollen Frauen stärken und unterstützen.
  • Wir erkennen unterschiedliche Lebenspläne an und unterstützen, dass Familie und Beruf mit gutem Gewissen miteinander verbunden werden können.
  • Wir setzen uns für den Schutz vor Sexismus und Gewalt an Mädchen und Frauen ein.
  • Wir fördern Beratungsangebote und Hilfestrukturen für Frauen in besonderen Konfliktsituationen (z.B. Frauenhäuser).
  • Wir fördern Angebote für den Wiedereinstieg von Frauen (und Männern) nach der Elternzeit sowie den Quereinstieg von Frauen (und Männern) nach Familienpausen.

Senioren

Wir sind froh, dass die Lebenserwartung im Allgemeinen, aber auch in unserem Landkreis in den letzten Jahrzehnten immer weiter angestiegen ist. Im Dezember 2019 waren im Main-Taunus-Kreis mehr als ein Fünftel (21,2 %) aller Einwohner älter als 64 Jahre. Allerdings entstehen dadurch auch Herausforderungen für die Gesellschaft, denen wir uns gerne annehmen, damit die Menschen, die unsere Gesellschaft aufgebaut haben, auch gut und würdevoll im Main-Taunus-Kreis leben können. Wir wollen, dass dieser demografische Wandel in der Politik des Main-Taunus-Kreises und der Kommunen berücksichtigt wird. Angebote zur Beratung und Förderung im Bereich der Altenpflege werden insbesondere vor diesem Hintergrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Schwerpunkt bleibt dabei, Unterstützungsangebote zu unterbreiten, damit viele ältere Menschen möglichst lange in ihrer häuslichen und familiären Umgebung bleiben können. 

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Wir wollen für die Senioren durch den weiteren Ausbau der Pflegeeinrichtungen und betreuter Wohnformen im Main-Taunus-Kreis ein Leben im Quartiersbereich ermöglichen. 
  • Wir wollen das attraktive und altersgerechte Leben für unsere Senioren im MTK bewahren und durch weitere Angebote verbessern im stationären Pflegebereich, im Bereich des Ausbaus der Demenzpflege, in der Kurzzeitpflege, in der ambulanten Pflege sowie in der teilstationären Pflege.
  • Uns ist es wichtig, dass neben dem Neubau einer kreiseigenen Pflegeeinrichtung auch die Träger der freien Wohlfahrtspflege im Kreis mit den erforderlichen Mitteln gefördert werden.
  • Wir fordern, dass die Pflegeeinrichtungen in geeigneter Weise für ihre Einrichtungen die Pflegeausbildung fördern und betreiben.
  • In den Einrichtungen im Main-Taunus-Kreis soll das Recht auf Privatheit auch bei Pflegebedürftigkeit und Demenz gewährleistet sein.
  • Uns ist wichtig, dass die Hauswirtschaftsangebote im Main-Taunus-Kreis in Verbindung mit den vorhandenen Einrichtungen in den Städten und Gemeinden weiter ausgebaut werden.
  • Wir begrüßen und unterstützen die Bildung von Seniorennetzwerken als Rat- und Impulsgeber für seniorengerechte Politik im Main-Taunus-Kreis.
  • Wir wollen einen möglichen Internetzugang in allen Wohnformen für ältere Menschen. Der Internetzugang ist für uns Baustein der (digitalen) Daseinsvorsorge. Es geht um eine echte Teilhabe zu Informationen für ältere Mitbürger. In diesem Zusammenhang regen wir an, gezielte Informationen für Senioren in einer eigenständigen Rubrik in der MTK-App zu bündeln.

Menschen mit Behinderungen

Auf der Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention sowie nach Artikel 3 des Grundgesetzes haben Menschen mit Behinderung das Recht auf gleichberechtigte Teilhabe. „Teilhabe“ bezieht sich nicht nur auf Alltagsbedingungen, wie z.B. auf Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden oder als Verkehrsteilnehmer, sondern auch auf die Förderung des politischen Engagements Behinderter. Im Main-Taunus-Kreis lebt etwa jeder zehnte Mensch mit einer Behinderung (Grad der Behinderung über 50 %); Menschen mit Behinderung sind keine Randgruppe unserer Gesellschaft! Dennoch erleben dieses Menschen im Alltag immer noch viele „Barrieren“, die sie an der vollen Teilhabe in der Gesellschaft hindern. Unser Ziel ist es, diese „Barrieren“ Schritt für Schritt gemeinsam mit den Betroffenen abzubauen. Wir sehen unsere Aufgabe darin, die Barrierefreiheit im Main-Taunus-Kreis insgesamt voranzutreiben und das Leben der in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen im Main-Taunus-Kreis zu verbessern. Bedingt durch den demografischen Wandel wird der Bedarf an barrierefreien Wohnungen im Main-Taunus-Kreis steigen.

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Die wertvolle Arbeit des Kreisbehindertenbeirats muss fortgesetzt und ausgebaut werden. Wir setzen dabei auch weiterhin auf die Mitwirkung von Menschen mit Behinderungen, die ihre Erfahrungen einbringen und von ihren konkreten Bedürfnissen und Erwartungen berichten. 
  • Der Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention im Main-Taunus-Kreis muss laufend fortgeschrieben und schrittweise umgesetzt werden.
  • Im Rahmen der eigenen Zuständigkeit wie z.B. der Bautätigkeit, der Schulen und dem Verwaltungsservice achtet der Main-Taunus-Kreis auch weiterhin auf eine umfassende Barrierefreiheit, um die Qualität des alltäglichen Lebens und die Teilhabe in der Gesellschaft für Menschen mit Behinderung stetig zu verbessern.
  • Im privaten Geschosswohnungsbau sollten mindestens die Wohnungen in einem Geschoss barrierefrei erreichbar sein. Im öffentlich geförderten Geschosswohnungsbau sollte der Großteil der Wohnungen barrierefrei sein.

Integration als Basis für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Unsere Gesellschaft ist vielfältig. Damit wir als eine Gesellschaft zusammenwachsen können, ist die Integration aller Menschen, die aufgrund unterschiedlichster Gegebenheiten ausgegrenzt sind, unabdingbar. Deshalb liegt uns die Förderung der Integration besonders am Herzen. Diese ist ein dynamischer, lange andauernder und individueller Prozess, den wir bestmöglich unterstützen möchten. Die Integration nach der Migration ist ein wichtiger Teilaspekt. Gemeinsam ist es uns im Zusammenwirken von allen staatlichen Ebenen mit vielen ehrenamtlich aktiven Bürgerinnen und Bürgern im MTK gelungen, alle Migranten in menschenwürdigen Verhältnissen unterzubringen. Zudem wurden die Voraussetzungen für eine rasche und gute Integration geschaffen. Durch eine Vernetzung der Förderangebote in Kreis und Kommune können Asylsuchende, Menschen mit geringem Einkommen, Jugendliche im Übergang von Schule und Beruf sowie Menschen mit Migrationshintergrund auf individuelle Angebote zurückgreifen. Dies sichert ein gutes Zusammenleben auf Augenhöhe und ein gemeinschaftliches Miteinander. Der CDU war es dabei wichtig, gemeinsam mit dem Kreisintegrationsbeirat einen Aktionsplan für eine erfolgreiche Integration zu erarbeiten, den wir konsequent umsetzen wollen.

Im Einzelnen steht die CDU Main-Taunus für folgende Ziele in den Jahren 2021-2026:

  • Die Maßnahmen des Aktionsplanes Integration wollen wir schrittweise umsetzen.
  • Die Integrationsarbeit von Städten und Gemeinden wollen wir auch weiterhin fördern.
  • Die Anstrengungen, Geflüchtete aus den Gemeinschaftsunterkünften in den Mietwohnungsbereich zu integrieren, müssen in Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden, den Wohlfahrtsverbänden sowie sozialen Initiativen intensiviert werden.
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